2013

Nachrichten, Berichte, Aktionen, ...


Krippe auf Kur im Allgäu

Kurz nach Lichtmess 2013 machten sich die Auernheimer Krippenfiguren auf den Weg nach Bad Wörishofen, um sich eine Art Schönheitskur im Allgäu zu gönnen.

 

Bei Kirchenmaler Isidor Hefele, einem Freund der Familie Ganzenmüller, waren die Figuren in besten Händen. Zunächst wurden von einem Stuckateur allerlei schadhafte Stellen repariert. Es wurden gebrochene Arme geheilt, ganze Körperteile ergänzt und Gewänder ausgebessert. Anschließend erhielten alle Figuren eine frische farbenprächtige Bemalung, bevor ein Schutzlack für den abschließenden Glanz sorgte. Für den Transport und die spätere Aufbewahrung fertigte Herr Hefele passende Holzkisten an, in denen Maria und Josef, jeder Hirte und jedes Schaf und auch die drei Könige nun ihr eigenes sicheres Plätzchen finden.

 

Während des letzten Sommers wurde außerdem der Krippenstall restauriert. Herr Schmid aus Dischingen befreite die Bauteile von Holzwurm, tauschte morsche Bretter aus und brachte die elektrische Installation auf den neuesten Stand.

 

Zu guter Letzt fügten Alfons und Thomas Ganzenmüller – wie schon viele Jahre zuvor – die restaurierten Teile in der St. Georgskirche wieder zu einem Gesamtbild zusammen und so erstrahlte die „neue alte Weihnachtskrippe“ in diesem Jahr in ganz besonderem Glanz.

 


Jugendliche sammeln Altkleider

In Auernheim wurde die Kleidersammlung der „aktion hoffnung“ als Straßensammlung durchgeführt. Schön, dass sich einige Jugendliche spontan bereit erklärten, bei der Sammelaktion mitzuhelfen. Der Transporter konnte gut beladen zur Abladestelle in Herbrechtingen geschickt werden. Ein herzliches Dankeschön an Firma Zeyer, Neresheim für das Zurverfügungstellen des Transporters, an Fahrer und Betreuer Simon Neher und Bernd Cimander … und natürlich an die fleißigen Jugendlichen und an alle, die Kleider für diese gemeinnützige Aktion bereit gestellt haben.

 


Käfer, Kalk und Klima

Käfer, Kalk und Klima – diese Aufzählung liest sich wie das Stichwortverzeichnis eines Geografie-Schulbuches. Käfer, Kalk und Klima – das waren die Themen, die den Kirchengemeinderat auf seinem Rundgang durch den Stiftungswald begleiteten.

 

Bei der Führung durch das knapp 40 ha große Waldgebiet informierte Forstrevierleiter Siegfried Koller (auf dem Bild vierter von rechts) über den Waldzustand und die Waldbewirtschaftung. Besonders eingegangen wurde auf den im Herbst 2013 erforderlichen Einschlag von Fichten wegen Käferbefall und auf die im letzten Sommer durchgeführte Waldkalkungsmaßnahme. Koller berichtete außerdem über Überlegungen zum Anbau alternativer Baumarten, wie z.B. der Douglasie, die einem wärmeren und trockener werdenden Klima eher Rechnung tragen.

 

Einmal mehr war der kirchliche Waldbegang abwechslungsreich, informativ und sehr lehrreich – lernten die Kirchengemeinderäte doch ganz nebenbei zwei Borkenkäfer in Natura kennen:

Da war zum einen der Kupferstecher, der vor allem den Jungbestand der Fichten befällt. Leicht zu erkennen an der Gelbfärbung des jungen Baumes. Innerhalb kürzester Zeit werden die Nadeln abgeworfen. Während die Kirchengemeinderäte recht betroffen auf das offensichtliche Waldsterben schauten, erläuterte Revierleiter Koller, dass die Jungfichten ohnehin zu eng stünden und Bäume herausgenommen werden müssen.

Der zweite unerwünschte Waldbewohner war der Buchdrucker. Sein Bohrmehl liegt am Fuß der Fichten, augenscheinlich wie Kaffeesatz. An einem abgefallenen Rindenstück zeigte Koller den Lebenszyklus des Käfers. Bei warmem Wetter dauert es nur 5-6 Wochen bis der Baum so stark geschädigt ist, dass es keine Rettung mehr gibt. Das Totholz muss sehr schnell aus dem Wald entfernt werden, um weiteren Befall zu verhindern. Auch hier betretene Gesichter bei den Kirchengemeinderäten. Doch wiederum eine hoffnungsvolle Antwort von Revierleiter Koller. Er wies auf die Vielzahl der gesunden Jungfichten hin, die bereits in Wartestellung sind. Sobald nach der Fällung des Käferholzes Licht in den Wald fällt, wird die Natur von selbst tätig …! Forstleute sprechen von Naturverjüngung oder Naturfügung.

 

Naturfügung – ein Begriff wie ein Gebet. Denn wir spüren eine große Dankbarkeit für die Schönheit des Waldes und der Natur um uns. Wir sehen aber auch den Auftrag, achtsam mit der Natur umzugehen und uns einzusetzen, wenn es um die Bewahrung der Schöpfung geht. Und wir haben die Hoffnung, dass unsere Erde bewohnbar bleibt, als Ort des Lebens und des Friedens.

 


oops Jugendgottesdienst

Im April 2013 machte die mobile Jugendkirche oops des Dekanats Heidenheim Halt in Auernheim. Der Jugendgottesdienst stand unter dem Motto "I believe I can fly" (ich glaube, ich kann fliegen).

 

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand eine Geschichte von einem Adler, der zu den Hühnern auf einem Hühnerhof gesteckt wird. Der Adler vergaß, dass er ein Adler war und konnte nicht mehr fliegen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen gelang es ihm dann doch noch, sich zu lösen.

 

"Was hindert mich am Fliegen, am frei sein?" ... "Was beflügelt mich?" ... waren die Fragen an die Jugendlichen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Wünsche in den Himmel aufsteigen und die Sorgen wurden verbrannt.

 

Nach dem Gottesdienst nutzten die Jugendlichen - bei Getränken und Selbstgebackenem - die Zeit für Gespräche.


Schneefräse für den Kindergarten

Für den Kindergarten St. Raphael wurde eine neue Schneefräse angeschafft. Endelich muss die große Hoffläche nicht mehr mühevoll in Handarbeit von den Schneemassen befreit werden.

 

Die beiden Hausmeister Franz Kessler und Karl Werner lassen sich das neue Gerät vom Lieferanten ausführlich erklären und konnten dank kurzfristigem Schneefall auch gleich den Einsatz testen.

 


Königlichen Besuch gab es im Gottesdienst in der St.-Georgskirche, denn die hl. Drei Könige waren gekommen und gestalteten die Sonntagsmesse feierlich mit.

 

Königlichen Besuch bekamen auch die Familien in Auernheim und Steinweiler, denen die Sternsinger mit ihren Liedern die Weihnachtsbotschaft in die Häuser brachten. Es ist eine überaus wichtige Aufgabe, wenn unsere Kinder ihre Freizeit opfern, um Geld für bedürftige Kinder in Ländern zu sammeln, in denen es oft am Notwendigsten fehlt, so Pfarrer Bernd Hensinger in seiner Ansprache.

 

Mit den Spenden werden auch in diesem Jahr wieder die Kinder-Missionsprojekte der Kirchengemeinde in einem Aidswaisenhaus in Simbabwe und in einer Behindertenschule in Peru unterstützt.