Missionsarbeit

Unterstützung für ein Waisenhaus in Simbabwe


Das Waisenhaus Emerald Hill Children’s Home in Simbabwes Hauptstadt Harare gibt seit vielen Jahrzehnten Kindern, die verwaist und gefährdet sind, körperlich, geistig oder seelisch misshandelt wurden, ein neues Zuhause. Das Kinderheim sorgt für Schulausbildung und versucht, den Kindern die Voraussetzungen für bessere Zukunftsaussichten für ihr späteres Leben zu geben.

 

Emerald Hill bietet aber nicht nur Nahrung, Unterkunft und Bildung, sondern konzentriert sich auch aktiv auf die emotionale Heilung der Kinder durch die christliche Spiritualität der Missionsdominikanerinnen des Klosters Strahlfeld.

 

Sr. Gabriele erzählt in einem Interview über die Arbeit im Waisenhaus. Klicken Sie einfach auf nebenstehendes Bild, um zum Interview auf der Seite des Arbeitskreis Simba-AK zu gelangen.

 


Dezember 2020

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Weihnachtsbrief aus dem Emerald Hill Kinderheim
Weihnachtsbrief 2020_Simbabwe.pdf
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November 2020

 

Die die wirtschaftlichen Verhältnisse in Simbabwe haben sich 2020 massiv verschlechtert. Der seit März andauernde Lockdown bedeutet für viele Menschen den Verlust ihrer Arbeit, was oft direkt zu Hunger und weiterer Armut führt.

 

Wie ändert sich das Alltagsleben in Simbabwe durch die Pandemie?

Ein Lockdown wie bei uns im Frühjahr ist für Simbabwe nicht durchzuhalten – die meisten haben ohne Arbeit kein Einkommen und kein Essen. Wer COVID-19 hat, wird von den Krankenhäusern nach Hause geschickt. Eine Behandlung ist mangels Ausrüstung nicht möglich, die Gefahr weiterer Ansteckungen zu hoch. Schutzausrüstung für medizinisches Personal ist schlicht unbezahlbar.

 

Was bedeutet COVID-19 für das Emerald Hill Children’s Home?

Die Kinder mussten seit März im Kinderheim bleiben. Besuche bei Freunden oder sportliche Aktivitäten außerhalb des Heims, etwa im Verein, sind verboten. Durch den Einsatz der Schwestern ist es gelungen, die Kinder am Online-Unterricht der Schulen teilhaben zu lassen. Zahlreiche besondere Aktivitäten wie Talentwettbewerbe oder Sportfeste helfen den Kindern, die Zeit des Eingesperrt-Seins auszuhalten.

 


Infovideo über "Emerald Hill"

(Video in englischer Sprache)

Dance Challenge "Jerusalema"

Der Song "Jerusalema" wurde zum Hit 2020 in der Corona-Zeit. Weltweit tanzten Menschen aller Altersgruppen zu diesem Song - auch die Mitarbeiter des Kinderheims Emerald Hill.



Das Kinderheim gibt etwa 100 Kindern und Jugendlichen im Alter von ca. 3 - 20 Jahren ein Zuhause. Viele der Jungen und Mädchen haben in ihrem jungen Leben Schreckliches durchgemacht. Unter ihnen sind immer mehr Aidswaisen, denen ohne fremde Hilfe ein schrecklicher und einsamer Tod bevorstünde - in Emerald Hill können sie ihr kurzes Leben wenigstens glücklich und in Würde leben.

 

Unser Missionskreis trägt dazu bei, die Arbeit der Dominikanerinnen im Kinderheim zu finanzieren und zu unterstützen.

 


Sr. Rosemarie sagt Danke

Anfang September 2016 ist Sr. Rosemarie wieder nach Simbabwe zurückgekehrt.
In einem Brief bringt sie die besondere Verbundheit zum Härtsfeld und zu Auernheim zum Ausdruck und bedankt sich für die vielen Spenden.

 

Die Gelder aus der aktuellen Spendenaktion werden für eiweißreiche Nahrung für die Aidswaisen eingesetzt. Auch in Zukunft werden die Missionsdominikanerinnen auf unsere Spenden angewiesen sein, um Kleidung und Schulgeld bezahlen zu können.

 

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Brief aus Simbabwe 11.2016
Brief Emerald Hill 2016.pdf
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Brief aus Simbabwe 11.2016
Brief Sr.Hilda 2016.pdf
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Brief aus Simbabwe 10.2016
Brief Sr.Rose 2016.pdf
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Sr. Rosemarie Lemmermeier auf Heimatbesuch in Auernheim

Am Sonntag, 17. Juli 2016 war Sr. Rosemarie Lemmermeier im Auernheimer Gottesdienst und erzählte von ihrer Arbeit in Simbabwe. Seit 1967 lebt und arbeitet sie in Simbabwe und hat als Krankenschwester und Hebamme in den letzten fünfzig Jahren zahlreiche Krisen, Konflikte und Kriege in dem afrikanischen Land erlebt.

 

Im südlichen Afrika herrscht eine extreme Dürre. Simbabwe hat zwischenzeitlich den Notstand ausgerufen. Nur ein Viertel des üblichen Niederschlags sei während der jüngsten Regenzeit gefallen. Missernten sind die Folge. Auslöser für die außergewöhnliche Trockenheit ist das Wetterphänomen El Niño, das in diesem Jahr weltweit besonders extrem ausfällt.

 

26 Prozent der Bevölkerung Simbabwes leiden an Lebensmittelknappheit, gab das Ministerium für Kommunalverwaltungen und öffentliche Arbeit bekannt. Die Menschen in Simbabwe sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Simbabwe war einst als Kornkammer Afrikas bekannt, doch gab es in den vergangenen Jahren wiederholt Ernteausfälle. Das UN-Welternährungsprogramm geht davon aus, dass 14 Millionen Menschen im südlichen Afrika hungern.

 

Textquelle: tagesschau.de, Februar 2016

 

 

Die Heidenheimer Zeitung berichtete ebenfalls über die angespannte Lage und die Dürre in Simbabwe:

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Wo der Hunger droht
Bericht in der Heidenheimer Zeitung über die Missionsarbeit von Sr. Rosemarie Lemmermeier und über die angespannte Lage in Simbabwe.
Wo der Hunger droht - Heidenheimer Zeitu
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Spendenaufruf

 

Die Kirchengemeinde Auernheim gibt die Sonntagskollekte vom 17.07.2016 an Sr. Rosemarie weiter, um die Not in Simbabwe zu lindern und Lebensmittel für die Kranken und die Kinder zu organisieren.

 

Gerne leiten wir auch Ihre Spenden an das Missionsprojekt weiter.

 

Spenden bitte mit Verwendungszweck "Sr. Rose" auf folgendes Konto:

Kath. Kirchengemeinde Auernheim, IBAN DE45 6149 0150 0080 2730 09, VR-Bank Aalen.

 

Bis zu einem Betrag von 50,- EUR wird der Bankbeleg als Spendennachweis anerkannt.
Für höhere Spenden stellt die Kirchengemeinde gerne eine Spendenbescheinung aus.

Bitte vermerken Sie Ihren Namen und die Adresse im Verwendungszweck Ihrer Überweisung.

 

 

Allen Spendern und Unterstützern sagen wir ein herzliches Dankeschön!

 


Länderinfo -  Simbabwe

 

Die Republik Simbabwe (das ehemalige Rhodesien) ist ein Staat im Süden Afrikas.

 

Simbabwe hat mit einer großen Zahl wirtschaftlicher Probleme zu kämpfen, die überwiegend auf die diktatorische Politik der letzten Jahre zurückzuführen sind. Während Zimbabwe im Jahr 1999 noch als "Brotkorb im südlichen Afrika" galt, leidet nun mehr als die Hälfte der Bevölkerung (rund 6 Mio. Menschen) massiven Hunger. Die Arbeitslosigkeit in Simbabwe wird auf ca. 80 % geschätzt.

Simbabwe ist eines der Länder mit der weltweit höchsten HIV-Infektionsrate - geschätzte 30 % der 12,7 Millionen Einwohner sind HIV-positiv. In keinem Land der Welt ist die Lebenserwartung innerhalb so kurzer Zeit derart dramatisch zurückgegangen: in weniger als einem Jahrzehnt um zwanzig Jahre - von 55 auf nun ca. 35 Jahre.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: wikipedia